Was sind Aphthen?

Eine Aphthe ist eine sehr schmerzhafte Schädigung der Schleimhaut. Sie kommt im Regelfall auf dem Zahnfleisch, der Zunge und der Mundhöhle vor. Nicht zu Verwechseln sind Aphthen (oder auch Aften) mit Herpes. Bei 15-20% der Betroffenen treten Aphthen wiederkehrend auf, man spricht von chronisch rezidivierender Aphthose. So oder so - sie äussert sich im Normalfall immer gleich: nämlich als schmerzhaftes Bläschen auf Zunge, Mundschleimhaut oder Zahnfleisch, leicht weisslich, und feuerrot entzündet umrundet.

Die Auslöser der Aphthen sind auch heute noch weitestgehend unbekannt. Man geht davon aus dass kleine Verletzungen in der Mundschleimhaut Aphthen fördern können, Stress wird ebenfalls mit Aphthenbildung in Verbindung gebracht. Viele betroffene berichten von dem Genuß von Citrusfrüchten- oder Säften, die die Aphthenbildung fördern. Ebenfalls förderlich könnte eine mangelhafte Mundhygiene, Unverträglichkeit mit bestimmten Zahnpflegeartikeln - oft mit dem Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat - und Vitaminmangel sein.

Erstaunlicherweise sind Raucher augenscheinlich seltener von Apthen betroffen als Nichtraucher.

In seltenen Fällen deuten Aphthen auf schwere Erkrankungen hin, sie sollten daher immer ärztlich abgeklärt werden.

Wie verhindert man Aphthen?

Sichere Tipps gibt es dafür nicht. Viele betroffene raten dazu, auf Nüsse zu verzichten - ich habe selbst auch schon bei mir beobachtet, dass der Genuss von Walnüssen oder Erdnüssen die Aphthenbildung unterstützt oder verstärkt. Ganz sicher bin ich mir bei Stress: ein, zwei Stresstage reichen aus und am Tag darauf blüht die Aphthe auf der Mundschleimhaut.
Aus Erfahrung rate ich dazu, bei häufigerem Aphthenbefall ein Ernährungstagebuch zu führen und konsequent alles zu meiden, was Sie im Verdacht haben Ihnen ganz persönlich nicht gut zu tun bzw Ihre Aphthen auszulösen.

Was hilft gegen Aphthen?

Hier habe ich einige sehr gute und wirksame Medikamente gegen Aphthen zusammengestellt.